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Mare Imbrium

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Mare Imbrium Artikel

Mare Imbrium Beschreibung
Mare Imbrium Beschreibung
Mare Imbrium mit dem Kopernikuskrater (Apollo 17, NASA)

Das Mare Imbrium (dtsch. Meer des Regens oder Regenmeer) ist das zweitgrößte Mare des Erdmonds. Der Einschlag, der zur Entstehung des annähernd kreisrunden, 1150 km durchmessenden, basaltgefüllten Regenmeeres führte, war der vorletzte der wirklich großen, Mare-bildenden Impakte. Ca. das Mare Orientalis ist selenologisch jünger. Der Zeitpunkt des Imbrium-Impaktes vor 3,85+-0.05 Mrd. Jahre stellt einen Schlüsselpunkt in der Einteilung der lunaren Zeitskala dar. Mit ihm endet das nektarische Zeitalter und beginnt das gleichnamige imbrische Zeitalter .

Der Mittelpunkt des Regenmeerees wird von der IAU mit 32.8 N 15.6W und der Durchmesser mit 1123 km angegeben.

Inhaltsverzeichnis

1 Literatur

Buch-Tipp: Apollo 13. einfach super Apollo 13 ist mein Lieblingsfilm. Kaum zu glauben, dass der Film durch ein Buch übertroffen wird. Das Buch ist gut zu lesen und durch die Sacherklärungen am Ende besonders interessant und hilfreich. Anhand des Buches ist es mir möglich, die Nennungen in dem Film und die Zusammenhänge noch besser zu verstehen.

Umgebung

Im Westen geht die Basaltebene das Mare Imbrium in den Oceanus Procellarum über. In dem Nordwesten liegt Bucht Sinus Iridum mit dem Kap Laplace und in dem Osten der "Sumpf" Palus Nebularum . In dem Norden trennen die Alpen das Regenmeer vom Mare Frigoris . Ebenfalls in dem Gebiet der Alpen liegt der bedeutende Krater Plato und in dem Mare selbst der große, mit Mare-Basalt gefüllte Krater Archimedes .

Buch-Tipp: Der Kuss des Apollo. Die Beschreibung für das Buch "Der Kuss des Apollo. " fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Bergketten

Das Imbrium Becken ist von drei kreisförmigen Berg-Ringen umgeben, die durch die Wucht des Aufpralls entstanden sind. Der äußere Ring hat einen Durchmesser von ungefähr 1300 km und teilt sich in unterschiedliche Abschnitte auf: die (Mond-)Karpaten in dem Süden, die Apenninen in dem Südwesten und den Kaukasus in dem Osten. Den mittleren Ring bilden die Alpen und die Bergregionen an den Kratern Archimedes und Plato. Der innere Ring mit einem Durchmesser von 600 km ist größten Teils unter Marebasalt vergraben. Ca. niedrige Hügel erheben sich über die Mare-Ebene und formen ein grobes Ringmuster. Die äußeren Berge erheben sich bis zu 7 km über die Ebene des Regenmeeres.

Buch-Tipp: Level 4 kids - Apollo 11 im Kickerfieber Um ausführliche Informationen zum Buch "Level 4 kids - Apollo 11 in dem Kickerfieber" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Untergrund

Im Zentrum unter dem Mare Imbrium befindet sich ein Mascon . Die Schwereanomalie entspricht einem Massenüberschuss von 1,5 bis 4,5 eines Zehntausendentels der Mondmasse. Sie bewirkt eine Bahnhöhenveränderung für überfliegende Satelliten von ungefähr 60 bis 100 m .

Buch-Tipp: Mozarts Opern - Alles von Apollo und Hyacinth bis zur Zauberflöte. Alles von Apollo und Hyacinth bis zur Zauberflöte Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Mozarts Opern - Alles von Apollo und Hyacinth bis zur Zauberflöte. Alles von Apollo und Hyacinth bis zur Zauberflöte". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet....

Entstehung

Der Einschlag, der das Regenmeer erzeugte, war der zweitgrößte in der Mondgeschichte und seine kinetische Energie in der Größenordnung von 1027 Joule war so gigantisch, dass bereits hundertmal mehr ausgereicht hätte, um den Mond vollständig zu zertrümmern. Der "Impakt" formte die drei Bergringe, erzeugte ein Muster von radialen und konzentrischen Verwerfungen um den Einschlagskrater und auf der gegenüberliegenden Mondseite, in dem Fokus der der zusammenlaufenden seismischen Wellen, ein chaotisches Terain. Computersimulationen sagten aus, dass dieses Gebiet mit einem Hieb um 10 m hochgerissen wurde. Um den Impaktkrater findet man tiefe Rillen, von denen man annimmt, dass sie durch beim Einschlag in flachen Winkel herausgeschleudertem Material in den Mondboden gepflügt wurden.

In mehreren 100 Millionen Jahren füllte sich der Einschlagskrater mit Basalt aus dem Mondinneren, so dass die heute sichtbare Mare-Ebene mit maximal 100 m Höhenunterschied entstand.

Buch-Tipp: Russische Volksmusik 2. Akkordeon Akkordeon Russisch Nach dem Band eins der Reihe ist auch der zweite Band eine gelungene Zusammenstellung schöner Melodien. Eine ansprechende Baßbegleitung macht aus der Notensammlung eine runde Sache.

Apollo 15

Das genaue Alter des Impakts wurde an Hand von Gesteinsproben, die Apollo 15 mitbrachte, bestimmt. Apollo 15 landete in der Hadley-Rille am Fuße der Hadley Apenninen, wo sich auch Impaktmaterial auffinden lassen sollte. Wie auch bei den Apollo-Misionen 12,14,16 wurde ein ALSEP auf der Mondoberfläche installiert, das mit einem Seismometer bestückt war. Es lieferte wertvolle Daten, auch über seismische Aktivitäten am Rande des Regenmeeres. Das Mare Imbrium wurde von der russischen Seite durch das unbemannte, von der Erde aus gesteuerte "Mond-Mobil" Lunochod 1 erforscht. Es fuhr ungefähr 10,5 km durch die Mare-Ebene und lieferte neben einer großen Zahl von Bildern vor allem Daten über die physikalischen Merkmalen des örtlichen Regoliths.

Buch-Tipp: Trompetenschule 1 Fuer Anfaenger. Trompete Sehr gutes Lehrbuch! Mein Sohn lernt seit einigen Wochen mit diesem Lehrbuch das Trompete spielen (mit Lehrer). Mir hat dieses Buch aufgrund seines Aufbaus sehr gut gefallen, so daß ich mir einfach einmal das Buch und die Trompete geschnappt habe. Ich war erstaunt wie flott selbst ich die ersten Töne und kleinen Lieder geschafft habe. Natürlich...

Name

Der Name Mare Imbrium wurde 1935 von der IAU als offizielle Nennung bestätigt. Allerdings ist er selbst viel älter, da das Regenmeer auch in einfachsten Fernrohren erkennbar ist. Die Benennung der dunklen Gebiete des Erdmondes als Mare geht auf Pater Riccioli zurück.

Buch-Tipp: Wir Spielen Akkordeon 1. Akkordeon Die Beschreibung für das Buch "Wir Spielen Akkordeon 1. Akkordeon" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Literatur

  • Zahlen zu Impakt und Alter aus: Galkin/Scharew: Reise zu dem Mittelpunkt des Mondes; Verlag MIR Moskau, BSB B.G. Teubner Verlagsgesellschaft, Leipzig 1983


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